vor 2 Wochen

Was ist der Beckenboden?

Rund acht Millionen Menschen leiden in Deutschland unter einer Blasenschwäche, der sogenannten Harninkontinenz. Der unfreiwillige Urinverlust gehört zu den häufigsten Erkrankungen und kann Frauen ebenso wie Männer betreffen. Ein starker Beckenboden beugt einer Harninkontinz vor und ist außerdem ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung der Erkrankung. Doch laut einer aktuellen Umfrage ist das Wissen um die Volkskrankheit Blasenschwäche erschreckend gering. Ausgerechnet der Beckenboden, der aus Muskulatur und Bindegewebe besteht und wie ein Halteapparat für die inneren Organe funktioniert, ist vielen Deutschen unbekannt.

In der bevölkerungsrepräsentativen Befragung von mehr als 1.000 Bundesbürgern geben 31 Prozent der Teilnehmenden an, nicht zu wissen, was der Beckenboden ist. Beachtliche 18 Prozent der Befragten sind sogar der Ansicht, dass Männer ihn gar nicht haben.

Besonders groß ist das Informationsdefizit bei den Männern: Für 43 Prozent ist der Beckenboden ein großer Unbekannter. Frauen sind im Vergleich besser informiert, nur knapp ein Fünftel von ihnen ist der Beckenboden nicht bekannt. Zwei Drittel aller Frauen in der Studie kennen sogar Übungen für das Training der Beckenbodenmuskulatur.

Sie möchten mehr erfahren? Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. informiert in ihrem ersten digitalen Patientenforum rund um das Thema Harninkontinenz.
Hier geht es zum Video-Interview mit Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel.

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