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Die Urologie.

Themenwoche Reizblase

Der Tag wird nach Möglichkeiten, eine Toilette aufzusuchen, geplant“

Birgit Bulla, Journalistin und selbst Betroffene einer Reizblase, spricht in unseren Themenwochen ganz offen darüber, wann ihre Reizblase das erste Mal auftrat und wie sich ihr Leben seitdem verändert hat. Sie geht auf Behandlungsmöglichkeiten und das Umfeld ein und mahnt an, darüber zu sprechen, um für mehr Verständnis zu sorgen.

 

Inkontinenz ist ein großes Thema, das viele Menschen – Männer wie Frauen – beschäftigt. In Deutschland sind ca. 6-8 Mio. Menschen von Inkontinenz betroffen. Die Dunkelziffer liegt vermutlich höher, da viele Betroffene nicht darüber sprechen. Unabhängig vom Leiden des Betroffenen beeinflusst Inkontinenz den gesamten Alltag. Bei einer Reizblase beispielsweise müssen Patient*Innen ständig auf die Toilette, ohne dass viel Urin abgesondert wird. Der Tag wird nach Möglichkeiten, eine Toilette aufzusuchen, geplant.

Windeln oder dicke Einlagen sind ebenfalls ein Tabuthema, über das man(n) oder frau nicht gerne spricht.
Inkontinenz kann tatsächlich jeden treffen, denn die Blase ist ein sehr komplexes Organ. Psychische als auch physische Umstände und Beeinträchtigungen können dafür sorgen, dass man z.B. eine Reizblase entwickelt. Die Therapien sind ebenfalls sehr unterschiedlich und können medikamentös, mechanisch oder mit Injektionen sowie Beckenbodentraining ergänzend durchgeführt werden. Das ist der Grund, warum es so wichtig ist, gleich bei Auftreten des Problems zur/zum Urolog*in zu gehen, damit die Symptome sich nicht verschlimmern. Häufig dauert es einige Wochen, bis der/die Betroffene/r einen Termin in der urologischen Praxis bekommt.

Birgit Bulla, Journalistin und selbst Betroffene einer Reizblase, spricht in unseren Themenwochen ganz offen darüber, wann ihre Reizblase das erste Mal auftrat und wie sich ihr Leben seitdem verändert hat. Sie geht auf Behandlungsmöglichkeiten und das Umfeld ein und mahnt an, darüber zu sprechen, um für mehr Verständnis zu sorgen.
Sie lebt in München und schreibt als freie Redakteurin für verschiedene Magazine. Mit Mitte zwanzig bekam sie aus dem Nichts heraus eine Reizblase. Dass sie damit nicht allein ist, zeigt die Resonanz auf ihren Blog pinkelbelle.de. Heute weiß sie alles über dieses sensibel schöne Organ. Kein Wunder, Bulla ist schließlich das lateinische Wort für Blase.

Birgit Bulla bei InstagramBesucht Birgit Bulla auf Instagram: @pinkelbelle


Hier geht es zu den Kurzclips (YouTube) von Birgit Bulla zum Thema Reizblase:

 

#1 – Wann hast du gemerkt, dass etwas gesundheitlich nicht stimmt & Was war der Auslöser?

# 2 – In wie weit warst du im Alltag eingeschränkt & Was hilft dir im täglichen Leben

# 3: Wie sind Freunde und Familie mit deiner Erkrankung umgegangen?

# 4: Was rätst du anderen, die das gleiche Problem haben? & Warst du bei einer Selbsthilfegruppe

# 5: Was wünscht du dir von Ärzten im Umgang mit Patienten & Meinst du, es gibt im Bereich der Forschung noch Verbesserungsbedarf?

# 6: Wie ist die Resonanz auf deinen Blog? & Gibt es positive oder auch negative Antworten? & Wo hast du als erstes nach Informationen gesucht?

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