vor 4 Monaten

Nächtliche Toilettengänge treten häufiger auf, als man denkt

Der häufige Gang zur Toilette (Nykturie genannt) ist ein Volksleiden, dessen Auswirkungen häufig unterschätzt werden. Die meisten Patienten denken, dass 2-3 Mal Wasserlassen pro Nacht im Alter normal wären. Die Störung der Nachtruhe ist dabei nicht zu unterschätzen, denn sie schränkt die Lebensqualität ein und hinterlässt Spuren. Der Patient fühlt sich schlapp und müde. 

Es gibt auch viele junge Menschen, die an Nykturie leiden. Die Gründe für alle Betroffenen sind vielfältig. 

Nachts wird meist weniger Urin produziert, es gibt jedoch vereinzelte Fälle einer Überproduktion. Bei älteren Menschen kommt es häufig zu einer Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur, die dazu führt, dass der Urin nicht mehr zuverlässig gehalten wird. Das OAB-Syndrom (OverActiveBladder) einer überaktiven Blase kann ebenfalls dafür sorgen, dass häufiger kleinere Mengen Urin ausgeschieden werden. Eine verringere Kapazität der Harnblase sowie eine Prostatavergrößerung bei Männern sind ebenfalls Gründe für häufige Toilettengänge in der Nacht. In jedem Fall sollte nicht lange gewartet, sondern ein/e Urologe/in aufgesucht werden. 

Die Nykturie ist daher keine chronische Erkrankung, sondern ein Symptom anderer körperlicher Störungen. 

Weitere, umfassende Informationen zur Nykturie finden Sie hier

 

Früherkennungs- bzw. Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten.

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