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Immunonkologische Therapie im Kampf gegen Krebs

Haar, den 29. Mai 2018 - Urothelkarzinome sind bösartige Tumoren, die aus den Zellen des sogenannten Urothels entstehen. Diese Schleimhaut kleidet das gesamte harnleitende Hohlsystem, u. a. die Blase, von Innen aus.1Früh erkannt, ist die Prognose für Betroffene mit einem Urothelkarzinom überwiegend günstig. Hat sich der Krebs jedoch bereits in andere Gewebe oder Organe ausgebreitet, ist die Prognose deutlich schlechter.²   Für Patienten mit ungünstigem Krankheitsverlauf können innovative immunonkologische Therapien eine Erweiterung des bisherigen Behandlungsspektrums bieten.2,3

Das Urothelkarzinom ist die häufigste bösartige Krebserkrankung der Harnblase. Insgesamt erkrankten im Jahr 2013 in Deutschland etwa 29.480 Personen neu an Blasenkrebs.4 Hierbei ist eine eindeutige geschlechtsspezifische Tendenz zu erkennen: Männer sind im Verhältnis zu Frauen mehr als dreimal häufiger betroffen.5 Insgesamt ist das Urothelkarzinom die vierthäufigste bösartige Tumorerkrankung bei Männern.6 

Urothelkarzinome entstehen aus Zellen des sogenannten Urothels, der Schleimhaut, die das gesamte harnleitende Hohlsystem auskleidet. Bei neun von zehn Patienten ist das Urothelkarzinom in der Blase lokalisiert. Das liegt vor allem daran, dass dort der Großteil des Urothelgewebes zu finden ist. Seltener treten Urothelkarzinome im Bereich der oberen Harnwege – in den sogenannten Nierenbecken oder in den Harnleitern – auf.1,7

Urothelkarzinom: Diagnose und Prognose 

In frühen Stadien sind die Symptome des Urothelkarzinoms meist unspezifisch und können auch anderen Ursachen zugeschrieben werden.8 Zu ihnen gehören unter anderem schmerzloses Auftreten von Blut im Urin, verstärkter Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen. In fortgeschrittenen Stadien können auch Schmerzen in der Blasen- und Darmregion entstehen.7,8

Wird die Erkrankung früh erkannt, ist die Prognose für die betroffenen Patienten überwiegend günstig. Ist der Krebs bereits metastasierend, d. h. hat er Tochtergeschwülste in anderen Organen oder Geweben gebildet, ist die Prognose deutlich schlechter. Mit einer neu zugelassenen immunonkologischen Therapie erweitert sich nun das Behandlungsspektrum für bestimmte Patienten mit einem fortgeschrittenen Urothelkarzinom um eine innovative Möglichkeit.2,3

Das Immunsystem – ein Schlüssel im Kampf gegen das fortgeschrittene Urothelkarzinom 

Anders als andere Behandlungsoptionen zielen immunonkologische Therapien darauf ab, das körpereigene Immunsystem für den Kampf gegen den Krebs stark zu machen und zu reaktivieren. Manchen Krebszellen gelingt es, die Immunzellen auszutricksen und an ihrer Abwehrfunktion zu hindern. Die immunonkologischen Therapien setzen genau dort an, indem sie die Immunzellen wieder in die Lage versetzen können, Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen.9 Dieser immunonkologische Therapieansatz ist nun auch für bestimmte Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasierendem Urothelkarzinom verfügbar.2,3

Immunonkologische Therapie

Abbildung: Therapieprinzip der Immunonkologie

Weitere Informationen zum Thema sowie ein Video zur Wirkweise der Immunonkologie finden Sie hier: www.immunonkologie.de. 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Sandra Winter, MSD SHARP & DOHME GMBH, Lindenplatz 1, 85540 Haar
Tel.: 089 4561-1118, Fax -1329, mail to: sandra.winter@msd.de   

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Über MSD:

MSD – in den USA und Kanada Merck & Co., Inc., mit Sitz in Kenilworth, NJ, USA – ist ein führendes globales Gesundheitsunternehmen, das seit mehr als 125 Jahren neue Lösungen für Gesundheitsprobleme weltweit erforscht und weiterentwickelt. Das Unternehmen ist mit rund 68.000 Mitarbeitern in mehr als 140 Ländern vertreten. Im Jahr 2016 hat MSD einen Umsatz von rund 39,8 Milliarden US-Dollar erzielt und ist gemessen am Umsatz der fünftgrößte Arzneimittelhersteller weltweit (Forbes Global 2000 List 2017). In Deutschland hat die Unternehmensgruppe ihren Hauptsitz in Haar bei München.

Im Kerngeschäft erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt MSD verschreibungspflichtige Arzneimittel, Impfstoffe und Biologika sowie Präparate für die Tiergesundheit. Um auch weiterhin mit innovativen Gesundheitslösungen erfolgreich zu sein, investiert MSD jeden vierten  US-Dollar in Forschung und Entwicklung (mehr als 10,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016). Im Fokus stehen hier sowohl Prävention als auch Behandlung von Krebs, kardiovaskulären Erkrankungen, Alzheimer und Infektionskrankheiten wie HIV und Ebola. Darüber hinaus bietet MSD mit vielfältigen Corporate Responsibility-Programmen Lösungen für Gesundheitsprobleme in aller Welt.

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Internet: www.msd.de; Twitter: @MSD_Deutschland

Quellen:
1 Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums. Blasenkrebs: Häufigkeit, Risikofaktoren, Symptome, 2016. Abrufbar unter: https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/harnblasenkrebs/was-ist-harnblasenkrebs.php. Letzter Zugriff: 04.08.2017. 

2 Deutsche Krebsgesellschaft e. V.: Onko Internetportal. Blasenkrebs: Erkrankungsverlauf, 2013. Abrufbar hier. Letzter Zugriff: 04.08.2017. 

3 Deutsches Krebsforschungszentrum: Krebsinformationsdienst. Harnblasenkrebs, 2016. Abrufbar hier. Letzter Zugriff: 04.08.2017. 

4 Robert Koch-Institut: Krebsgeschehen in Deutschland 2016, 2016. Abrufbar hier. Letzter Zugriff: 04.08.2017. 

5 Deutsche Krebsgesellschaft e. V.: Onko Internetportal. Blasenkrebs: Definition und Häufigkeit, 2017. Abrufbar hier. Letzter Zugriff: 04.08.2017. 

6 Robert Koch-Institut und Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V.: Krebs in Deutschland 2011/2012, 2015. Abrufbar hier. Letzter Zugriff: 04.08.2017 

7 Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU): Harnblasenkarzinom, 2015. Abrufbar hierLetzter Zugriff: 04.08.2017. 

8 Stiftung Deutsche Krebshilfe: Der blaue Ratgeber: Blasenkrebs, 2015. Abrufbar hier. Letzter Zugriff: 04.08.2017. 

9 Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums. Infoblatt. Immuntherapie. Abrufbar hier. Letzter Zugriff: 04.08.2017. 

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