Vesiko-ureteraler Reflux und Harntransportstörungen

Fehlbildungen im Urogenitaltrakt sind die häufigsten angeborenen Fehlbildungen im menschlichen Körper. 

Fehlbildungen im Urogenitaltrakt sind die häufigsten angeborenen Fehlbildungen im menschlichen Körper. Reihenuntersuchungen haben ergeben, dass bis zu 1,8 % gesunder Säuglinge und Kleinkinder einen Reflux haben, bei Kindern mit rezidivierenden Harnwegsinfektionen sind es bis zu 30 %. Die zweithäufigste angeborene Fehlbildung des oberen Harntrakts betrifft die Harnleiterabgangsenge, die häufig bereits im Mutterleib per Ultraschall diagnostiziert wird.
Bei beiden Fehlbildungen ist, wie auch bei anderen angeborenen Harntransportstörungen, beispielsweise dem Megaureter, nicht prinzipiell einer operative Therapie von Nöten, da die Erkrankungen mit zunehmendem Größenwachstum ausheilen können. Auf der anderen Seite ist es wichtig, die Diagnose rechtzeitig zu stellen, um entweder durch eine Antibiotikumpophylaxe beim Reflux oder bei schlimmeren Fällen dann doch operativ die Kinder vor einer Schädigung der Niere zu bewahren. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie hat hierzu eine Patientenbroschüre herausgegeben, die Sie unter Patientenbroschüre „Vesiko-ureteraler Reflux und Harntransportstörungen“ downloaden können.

Früherkennungs- bzw. Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten.

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