Phimose (Vorhautverengung)

Im frühen Säuglings- und Kindesalter ist die Verklebung der Vorhaut normal.

Im frühen Säuglings- und Kindesalter ist die Verklebung der Vorhaut ein Normalbefund (Häufigkeit zum Zeitpunkt der Geburt 96 %). Reifungsvorgänge bedingen eine Auflösung der physiologischen Vorhautverklebung und -enge bei der übergroßen Mehrzahl der Jungen im Alter von 3 bis 5 Jahren. Im Alter von 6-7 Jahren haben etwa 8 % der Jungen noch eine zu enge Vorhaut. Bei 16- bis 17-jährigen Jugendlichen liegt die Häufigkeit einer Phimose bei etwa 1 %.

Mit zunehmenden Lebensalter sinkt somit die Häufigkeit einer Vorhautverengung. Es sollte bei einem Säugling oder Kleinkind nie versucht werden, die Vorhaut gewaltsam zurückzuschieben.  Es kann dabei zu Einrissen oder Verletzungen kommen. 

Die Beurteilung einer Vorhautenge ist individuell. Erfahrene Urologinnen/Urologen können zuverlässig einschätzen, ob eine Vorhaut zu eng ist. Im Zweifelsfall suchen Sie deshalb mit Ihrem Sohn einen Urologen auf. Hilfreiche Informationen finden Sie hier in einer Broschüre der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V.

Früherkennungs- bzw. Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten.

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