vor 3 Monaten

Niereninsuffizienz - frühe Behandlung ist lebenswichtig

Die Nieren filtern und reinigen das Blut, bei einer Niereninsuffizienz (Nierenversagen) können sie diese lebenswichtige Aufgabe nicht oder nicht mehr ausreichend erfüllen. Gesunde Nieren befreien das Blut von giftigen Stoffwechselprodukten und überschüssigem Wasser. Geschieht das nicht, kommt es zu vielfältigen und schweren gesundheitlichen Störungen.

Unbehandelt führt eine Niereninsuffizienz zum Tode.

Die meisten Patienten leiden unter einer chronischen Niereninsuffizienz. Die Leistungsfähigkeit der Nieren nimmt kontinuierlich ab, zu Beginn ohne eindeutige Symptome. Sie ist meist Folge eines Diabetes mit gleichzeitigem Bluthochdruck. Auch Medikamente, andere urologische Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen können die chronische Form auslösen. Bei chronischem Nierenversagen wird das Gewebe des Organs dauerhaft zerstört. Bei einer frühzeitigen Behandlung kann die Krankheitsentwicklung spürbar gebremst werden. Wenn die Nierenfunktion jedoch stark geschwächt ist, droht die Harnvergiftung (Urämie). Dann ist der Patient dauerhaft auf eine Dialysebehandlung (künstliche Niere) angewiesen – oder auf eine Spenderniere.

Die akute Niereninsuffizienz ist häufig Folge von Unfällen oder anderen Verletzungen mit starkem Blutverlust, Vergiftungen oder Entzündungen. Sie tritt dementsprechend schnell und plötzlich auf und ist meist begleitet von starker Verringerung der Harnproduktion. Unbehandelt hat sie die gleichen Folgen wie die chronische Form, aber frühzeitig erkannt und behandelt ist sie in vielen Fällen heilbar.

Weitere Informationen zur Organspende finden sowie der Widerspruchslösung gibt es unter den jeweiligen Links.

Früherkennungs- bzw. Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten.

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