Blasenkarzinom

Bösartige Neubildungen der Harnblase werden als Harnblasenkrebs bezeichnet und stellen die zweithäufigste urologische Tumorerkrankung dar.

Männer sind fast dreimal so oft betroffen wie Frauen

Abstrakte Zahlen – das Robert Koch-Institut verzeichnet jährlich rund 29.500 Neuerkrankungen, davon allein 22.400 Männer im Jahre 2014. Blasenkrebs ist die vierthäufigste Krebsart bei Männern. Das durchschnittliche Erkrankungsalter beträgt 72 Jahre.

Oftmals schleichender Prozess

Verlauf und Prognose der Erkrankung gestalten sich umso besser, je früher der Tumor erkannt wird. Bei rund 70 bis 75 Prozent der Patienten wird Blasenkrebs zufällig in einem frühen Stadium im Rahmen einer urologischen Routineuntersuchung entdeckt und hat gute Behandlungsmöglichkeiten. Jedoch können Tumoren auch über Jahre beschwerdefrei heranwachsen, bevor Symptome wie Blut im Urin, Schmerzen oder Störungen beim Wasserlassen auftreten.

Berufskrankheit Blasenkrebs?

Hätten Sie es gewusst? Personen, die beruflich in der Textilverarbeitung und chemischen Industrie tätig sind, sind besonders gefährdet. Daher wird Blasenkrebs zum Teil als Berufskrankheit anerkannt. Als Hauptrisikofaktor gilt jedoch der Tabakkonsum. Angaben der Deutschen Krebshilfe zur Folge sind 30 bis 70 Prozent aller Blasenkrebserkrankungen auf Zigarettenrauchen zurückzuführen.

Umfassende Informationen rund um Blasenkrebs finden Sie hier oder in der Broschüre „Fokus Blasenkrebs“, die Sie hier kostenlos bestellen können.

Früherkennungs- bzw. Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten.

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