vor 9 Monaten

Warum wird der Urologe gemieden?

Ärzte werden normalerweise in Kategorien aufgeteilt. Kinderärzte werden in der Regel als "knuffig" und sympathisch eingestuft, ebenso die meisten Hausärzte und Gynäkologen. Aber was ist mit Urologen? Sie rangieren meist auf den hinteren Rängen. Das liegt jedoch nicht an ihrer Person, sondern am Fachgebiet. 

Völlig zu unrecht, wie sich herausstellt, wenn man sich einmal mit diesem Fachgebiet beschäftigt. Der Urologe befasst sich mit allen Erkrankungen des Urogenitaltraktes, d.h. Harnwege, Nieren, Blase, Prostata und auch Genitalien. Es ist ein sehr vielseitiges Fachgebiet mit Überschneidungen in die Gynäkologie, Onkologie, Chirurgie und Andrologie. 

Wer denkt, dass der Urologe ein reiner Männerarzt ist, der irrt. Frauen suchen den Urologen ebenfalls bei Harnwegsinfekten, Nierensteinen oder anderen Erkrankungen auf. Die Berufsgruppe der Urologen ist also nicht nur für die sogenannte "Hafenrundfahrt" zuständig. 

Immer mehr Frauen lassen sich als Urologinnen nieder. Gut so! Denn warum sollten nur Männer diese Domäne besetzen, wenn es doch in der Gynäkologie rund 50 % Männer gibt? Einen wirklich lesenswerten Artikel gibt es auf spiegel.de dazu. 

Wie überzeugt man Männer, regelmäßig die urologische Praxis für eine Vorsorgeuntersuchung aufzusuchen? Die Roth-Zwillinge geben Auskunft

Früherkennungs- bzw. Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten.

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