vor 5 Monaten

Gendermedizin - gibt es wirklich Unterschiede zwischen Mann und Frau?

In der Vergangenheit wurden Medikamente und Therapien meist an einzelnen männlichen Probanden, flächendeckend dann mit männlichen Testgruppen durchgeführt. Diese Praxis hat sich in den letzten Jahren stark verändert, denn man hat festgestellt, dass Medikamente bei Frauen unter Umständen ganz anders wirken können.

Die Medizin ist davon ausgegangen, dass die Menschen im Grunde gleich sind, mit Ausnahme der Geschlechtsorgane. Da sie aber gleiche innere Organe aufwiesen, hat sich die Behandlung nur bedingt unterschieden. Bei der Medikamentengabe wurden z.B. Körpergröße und Gewicht berücksichtigt, nicht aber die unterschiedlichen Funktionsweisen von Enzymen, Hormonen und dem Stoffwechsel. 

Neueste Studien haben jedoch gezeigt, dass diese sehr wohl Ausschlag geben, wie ein Medikament anschlägt. Bestimmte Organe, wie z.B. die Nieren, arbeiten bei Frau und Mann unterschiedlich. Ein Herzinfarkt zeigt sich ebenfalls differenziert, da bei Frauen andere Gefäße betroffen sind. 

All diese Erkenntisse werden derzeit noch weiter erforscht, zeigen aber, dass eine unterschiedliche Betrachtungsweise von Frau und Mann unbedingt notwendig ist, um die Patienten optimal zu behandeln. 

Weitere Informationen und ein Experteninternview gibt es hier

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